#17: Meine Erlebnisse bei der Mediation.

Bevor man anfängt, mit einem Tier zu sprechen, sollte man sich geistig frei machen. Meditieren eben. :-)
Es fängt an mit einer Reinigung, einer Erdung und man schützt sich. Auf der CD von Beate Seebauer ist diese Meditation wunderschön geführt. Als Schmankerl ist noch eine Entspannungsmeditation mit drauf.
(→ Meditations CD von Beate Seebauer)

Die Meditation am Freitag (22.01.2010) war noch nie so bewegend…

Bei der Reinigung waren gar keine Gedanken zum wegwaschen. Nichts. Einfach nur zufrieden, obwohl ich mal wieder eine Verspannung im Rücken habe.

Auch die Erdung war sehr tief und rein. Ich wurde regelrecht in Mutter Erde eingebettet und zärtlich gehalten. Die Energien haben mich geschmeichelt und regelrecht durchflutet.

Das Schützen war heute auch ganz besonders. Mein Wächter ist ja ein tätowierter Drache, Anru Sulvak.

Anru Sulvak - Mein Wächter

Anru Sulvak - Mein Wächter

Früher war die Kristallkugel mein “Inneres ICH”. Seit einigen Monaten bin es jedoch “ICH”!
Heute drohte mein Inneres Ich abzustürzen. Ich hielt es fest. Nicht klammernd, sondern beschützend. Wir trafen ein Abkommen. Mein Innerstes Ich hält mich am Boden, als Anker und ich ziehe es mit meiner luftigen flattrigen Leichtigkeit nach oben.Ein perfektes Gleichgewicht.
Meinen Wächter spürte ich so stark, wie lange nicht mehr.

Auch hab ich seit langem mal wieder die Entspannungsmeditation gehört. Heute ging es ab…

Ich machte die 4 Elemente durch.
Ich lag am Waldboden, ganz entspannt und weiches Moos bedeckte mich. Nur das Gesicht schaute raus.
Ich lag auf dem Wasser und ließ mich behutsam treiben. Seichte Wellen schaukelten meinen Körper.
Ich flog frei und leicht durch die Lüfte und genoss diese Unbeschwertheit.
Ich schritt durch das Feuer und genoss die Energie und schützende Wärme und saugte sie auf.

Höhepunkt waren meine Chakren.
Ich saß im Geiste im Schneidersitz, die Hände auf dem Schoß wie zwei leere offene Schalen.
Ich spürte alle Hauptchakren und die Energiepunkte in den Handflächen. Jedes Chakra hatte sein Symbol und Farbe und ich sah, wie sie offen waren und sprühten. Ich kann das Symbol oder Farbe nicht deuten und benennen, aber es passte zusammen.

Ob es mit meinen Rückenschmerzen zusammenhängt? Das letzte Mal vor einem halben Jahr, hatte ich die Rückenschmerzen an der selben Stelle und machte einschneidende Erfahrungen mit dem Film “Earthlings” (→ #7: DVD Earthlings {Jemand, der die Erde bewohnt.} ). und jetzt wieder ein Hammererlebnis…

Mir fällt dazu nur ein Wort ein: WAHNSINN !!!
Bin ich froh, diesen Weg gehen zu dürfen.

Viel Liebe.

#10: Haben Tiere eine Seele?

Für mich ganz klar: JA.

Jeder, der ein Tier zu Hause oder im Stall hat und sich auch mit dem Tier beschäftigt und es nicht nur einfach “besitzt“, der kann es bestätigen.
Tiere sind auch in ihrem Wesen und Schmerzempfinden sehr vielschichtig und empfindsam.
Jeder hatte bestimmt schon mal die Situation, sein “Freund/in” ist eingeschnappt, weil es mal nicht nach seinem Kopf geht.
Oder überschwängliche Freude, wenn man nach Hause kommt.
Oder diese endlose Liebe, wenn man miteinander schmust.

Zwei Dinge haben diese Gedanken in mir angeregt.
● Zum Einen dieser Link, wo dieser Vogel um seinen Freund/Partner trauert.

Seelenmomente.de – Kleiner Vogel

Wurde auch schon bei Eisbären und Elefanten beobachtet, das sie ihr Junges fast bis zum Schluss mit “durchschleifen“.
Bei Elefanten ist es so, das sie selbst nach Jahren, wenn sie wieder an der Stelle vorbeikommen, an der ein Mitglied der Herde verstorben ist, anhalten und ggf. an den Überresten schnüffeln und innehalten.

● Zum Anderen diese Bild. Schau in diese Augen und sag mir, was siehst du darin?
(Für größere Darstellung bitte auf das Bild klicken.)

Schrei einer Seele

Schrei einer Seele

Angst, Verzweiflung, Hilfe. Wie währe das ohne Seele möglich.
Versetze Dich in SEINE Lage. Was fühlst DU, wenn dich jemand aus deinem Umfeld reist. Du weißt nicht, wo oben und unten ist. Plötzlich eingesperrt, alles ist Laut, ungewohnt, andere Gerüche, Hektik und Panik.

Und? Wie fühlst Du dich dabei?

Was ich anregen möchte, ist die Tatsache, das ein Tier nicht nur einfach ein “Ding“, eine Sache ist. Es ist ein Lebewesen (Ein Earthling → #7 – Earthlings), das geachtet und toleriert werden will und auch muss.
Wir nehmen ihnen weiter den Lebensraum weg und wundern uns, das in einigen Gegenden die Bären z.B. dann auf der Terrasse sitzen und sich am Müll bereichern. Oder das sich Wölfe und Bären an den Rinder- oder Schafherden bedienen oder der Fuchs im Hühnerstall.
Klar, für diese Tiere ist das ein Essen auf dem Silbertablett. Da überlegt man es sich schon, lauf ich mir die Lunge für einen mageren Hasen aus dem Leib oder bediene ich mich an der “Fleischtheke”.

Auch für mich ist das Neuland und auch ich befinde mich in einem Prozess des Umdenkens. Auch ein weiteres Bestreben aktiv zu Handeln und nicht nur den Zeigefinger zu heben. Ist schon einfach, nur Anpacken muss man auch können.

Viel Liebe.
—–
Das Bild darf ich mit freundlicher Unterstützung von → Stern.de – Bilder des Tages posten.
Vielen Dank
Falls der Link einmal ungültig sein sollte, hier die Geschichte zu dem Affen. Zumindest ein guter Ausgang:

6. November
Schweinerei!
Bogota, Kolumbien. Wütend kreischt ein Weißschulter-Kapuzineräffchen durch den Drahtzaun: Mindestens 270 Tiere, mit denen illegal gehandelt worden ist, werden nach Angaben der Behörden in den nächsten Tagen in ihre natürliche Umgebung in der Provinz Casanare entlassen.
© Fredy Builes/Reuters

#5: Online Seminar: Vermisste Tiere

Ich hatte am 16.09.2009 einen Online Kurs bei Beate Seebauer (TierTalk) bestellt. Das Skript hab ich noch am selben Wochenende durchgearbeitet und die mitgelieferte Meditation auf mich wirken lassen. “Bearbeitet” hab ich die Unterlagen dann am 24.09.2009.

In dem Kurs geht es darum, Vermisste Tiere zu “finden”.
Zu finden heißt in dem Fall, wenn es entlaufen ist, wo hält es sich auf, bzw.: Lebt es noch?
Es ist ein schwieriges Thema, da Tiere wohl das übermitteln, was sie gesehen haben und nicht was sie gerade eben sehen.
Es wird auch die Feinfühligkeit trainiert und Anleitung gegeben, wie man sich dem Besitzer/in verhält. Auch hier werden Tips für die Feinfühligkeit gegeben.
Kommt ziemlich doof, wenn man behauptet, das Tier ist verstorben und am nächsten Morgen hockt der kleine oder auch große Schatz vor der Türe… ;-)
Als Übung ist z.B. auch dabei, jemand malt ein Symbol oder was auch immer auf ein Stück Papier und steckt es in einen Umschlag und DU sollst das Gezeichnete erfühlen…

Meine Ergebnisse sahen wie folgt aus:

  • Zwei Tiere hab ich sehr gut beschrieben.
  • Bei einem Tier musste ich mich noch einmal einfühlen und hab es dann gut beschrieben.
  • Beim vierten Tier muss ich auch noch mal ran… Total daneben. ;-)
  • Meine Frau hatte mich drei Umschläge mit verschiedenen Inhalten gemacht. Ein Symbol hab ich erkannt, allerdings im falschen Umschlag. Immerhin… :-)
  • Wie gesagt, es ist kein leichtes Thema und sicherlich auch nicht für jeden geeignet.
    Ich werde weiter üben und wer weiß, vielleicht finde ich ein entlaufenes Tier. :-)

    Viel Liebe.

    —–
    Nachtrag: 18.10.2009
    Ich hatte am Samstag 17.10.2009, ab 11:10 Uhr ein Gespräch mit einer sehr netten Hündin. Lilli. Süße Maus…
    Aus der Inspiration von dem Online Kurs dachte ich mir, lass dich mal mehr auf das Tier ein. Erfrage und erfühle die Umwelt des Tieres.
    Da ich bemerkte, das die Nase von Lilli (von Hunden ja allgemein) sehr gut ausgeprägt ist, habe ich versucht ihre Umwelt zu “erschnüffeln”.
    Ich roch “Frisch gewischten Boden”… Und siehe da: Im Feedback kam raus, die Besitzerin hatte um 11:30 Uhr den Boden gewischt. :-) Also noch während des Gespräches. :-)
    Mein Fazit: Sich bei der Suche auch auf die Sinne der Tiere einlassen. Nase, Ohren, Augen, Pfoten (Boden unter den Füßen), etc…